Anträge – Förderung

vorweg sei gesagt, viele der Erfahrungen habe ich im unbedingt lesenswerten Thread des Photovoltaik-Forums gemacht.

Einspeisung

Am 24. Juni wurde mir bewusst, dass ein Antrag auf Einspeisung gestellt werden muss.

Von SVEA kam bis jetzt keine Aufforderung hierzu.

Also wurde ich aktiv und rief bei Herrn Most (Zählerablesung) an, der mich an Frau Zöll weiterempfahl. Diese teilte mir mit, dass bis heute an unserer Adresse noch kein Antrag eingegangen war.

Also los geht’s. Anmeldung auf www.geoportal-nordhessen.de und erster Versuch einen Antrag zu stellen.

Ob ich die einzelnen Fragen richtig beantwortet habe ??

Einspeisung mit Erzeugungsmessung

Speichersystem im Verbrauchspfad

Am 28. April erhielt ich die Eingangsbestätigung der Anfrage.

Es hat geklappt. Am 6. Juli erhielt ich die Bestätigung mit der Auftragsnummer EN1124, dass der Anschluss der geplanten Erzeugungsanlage mit einer Generatorleistung von 19,88 kWp am hiesigen 0,4 kV- Niederspannungsnetz grundsätzlich unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist.

Einspeisevergütung

Am 5.August 2021 erfolgte die Inbetriebnahme.  Ab diesem Zeitpunkt steht mir für den eingespeisten Strom eine auf 20 Jahre garantierte Vergütung von 7,15 centimes/kWh zu.

Reich werde ich so nicht, aber ich stelle einigen anderen Abnehmern grünen Strom zur Verfügung.

 

Marktstammdaten­register

Als erstes habe ich mich am 24.Juni im  Marktstammdatenregister als  Benutzer angemeldet und als Anlagenbetreiber registriert.

Der Eintrag der Anlage (Solar + Speicher) im Register erfolgte ein paar Tage später.  Hilfe gibt es hier.

Elster

Am 27.6. per Email bei meinem Steuerberater angefragt, ob die Abrechnung über die bereits vorhandene Steuernummer erfolgen kann.

Nach einiger Zeit kam nach reiflicher Überlegung die Entscheidung: ich optiere für die Kleinunternehmerlösung und verzichte auf die Erstattung der MWSt. auf den Kaufpreis der Anlage.

Details zur  steuerliche Behandlung einer Photovoltaikanlage finden sich in einem Artikel von Sonnen.de.

Messstellenbetrieb

Vorab:  Solange kein Zähler verbaut ist, müssen die Zählerstände aufgezeichnet werden.

Hier nebenbei ein paar Informationen der SW-Kassel:

In Kassel werden alle Haushalte und Gewerbebetriebe bis 2032 mit modernen bzw. intelligenten Messsystemen ausgestattet. Der Meßstellenbetrieb per neuem Messsysteme kostet ab dem 1.1.2021 für Letztverbraucher 100,-€ (6.000-10.000kWh/a) und für Einspeiser 130,- (15-30 kW)

Quelle: https://netzplusservice.de/fuer-kunden/zaehler/messstellenbetrieb/

Und,  der Verbraucher darf den Meßstellenbetreiber selbst wählen. Ein deutschlandweit agierender MB ist die Fa. Discovergy. Für den Zweirichtungszähler fallen 200,-€/a an Gebühren an. Die Einrichtungsgebühr von 130,- € entfällt.

Es ist zu hinterfragen, ob wirklich erst ein iMS durch den örtlichen Netzbetreiber installiert werden muß oder ich aber gleich bei Discovergy anfrage ?

Ein Rückruf bei meinem Netzbetreiber brachte Ernüchterung. Aktuell, 21. Juni 2021 gibt es in Einzugsgebiet noch kein einziges installiertes intelligentes Messsystem (iMS).

Aber auch ein frei wählbarer Messstellenbetreiber hat keine Chance, eine Messstelle zu installieren. Das zeigen auch die aktuellen Kommentare bei Discovergy.

Auch wenn ich Anfang Juli eine PV-Anlage ans Netz bringe, erhält der Installateur von SVEA beim Netzbetreiber sicher nur eine moderne Messeinrichtung (mME) aber kein intelligentes Messystem (iMS), kein Smart Meter.


Die Anbieter haben mir unisolo jede Hoffnung genommen, dass die Anschaffung der Anlage gefördert werden könnte. Weder Gemeinde, noch Land oder der Bund unterstützen aktuell mit Fördermitteln des Solarausbau.

Förderung KfW440

Der Antrag für eine Säule ist gestellt und ihm wurde stattgegeben.

Förderung öffentliche Infrastruktur

Bein Stöbern im Netz stieß ich auf einen Anbieter, der ein im Rahmen eines Förderprogramm nach dem Windhundverfahren, die Errichtung einer öffentlichen Ladeinfrastruktur unterstützen will. Das Programm sieht vor 80% der benötigten Kosten zu tragen. Wire-Lane bietet an, die restlichen 20% auch zu tragen und kümmert sich um die Vermarktung des Ladestroms.

Wo ist der Haken ?
Wirelane möchte dass ich in einem 6-Jahresvertrag den THG-Quotenverkauf abtrete.

Also habe ich selbst einen Antrag auf Förderung gestellt.

Ich prüfe zudem diese Alternative und wende mich an Andreas Jung und Leo Neiffer zur Konfiguration einer LS Lösung.

Treibhausgasemissionen

Backend zur Abrechnung der Ladevorgänge

Eichrechtskonformität