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Elektrischer Anschluß

Am 5. Aug. war es soweit.  Die Fa.  Elektrotechnik Kuhn führte die Anschlussinstallation durch.

Der Ablauf war, wie folgt:

  • neuen Zählerschrank montieren, ein Energiezähler
  • freier Platz für kommenden Anschluss der Wallbox 
  • den 2. Wechselrichter (F)   aufstellen ( Funktion )
  • DC-Kabel anschließen
  • Hauptstromzufuhr kappen und und in den neuen Schrank legen
  • Weiterführung der Leitungen in die alte Hautverteilung
  • Umsetzen des alten Ferrari-Zählers in den neuen Schrank
  • Hauptsicherungen einsetzen
  • Anmeldung des eingerichteten System in der Cloud

Der elektrische Anschluss mit neuem Zähler lässt auf sich warten. Die Kommunikation mit den SW Kassel wurde von SVEA zu spät angestoßen.

Was fehlt jetzt noch ?

  • Zweirichtungszähler einbauen und Anlage anmelden
  • Umschaltbox für Notstrom SolaX X3-EPS-BOX liefern und  3-phasig anschließen (Video zur Einstellung der Parameter)
  • Betreiber / Nutzer schulen
  • Marktstammdatenregister pflegen

 

Fragen:

  • was muss ich dem Finanzamt melden
  • welche Zählerstände muss ich wie festhalten ?
  • wie interpretiere ich die Daten der App / der Weboberfläche

Installation auf dem Dach

Anlieferung

Nun geht’s los

Am 1.Juli kamen die Solar-Module, die Batterien und ein Wechselrichter.  Es sind nun doch die bestellten Trina Module geliefert worden und nicht wie angekündigt, gleichwertige  LONGi 375Wp  Module.

Anlieferung

Aber es fehlt der zweite 10kW Wechselrichter und die EPS-Box.

Zur Erinnerung: Die Anlage besteht aus
– 53 x  Trina Honey M 375W  (19,875 kWp)
– 1x  SolaX X3-Hybrid-10.0-T-D + X3-6.0-T-D  Wechselrichter
–  2x SolaX T-BAT H5.8KWH  +
BMU T-BAT H5.8KWH HV11550 Batterie
– 1x SolaX EPS Box zur Notstromumschaltung

Die Gerüstbauer kamen am  Samstag 10. Juli um 8.30Uhr

und fuhren um 13 Uhr,  nachdem das Gerüst hinter dem Haus stand. Anscheinend hatten Sie aber nicht die richtigen Elemente für die Vorderseite mitgebracht.

Am Montag dem 12. Juli wurde aber auch die vordere Seite eingerüstet.

Die Dachdecker kamen fast zeitgleich und richteten ihre  Baustelle ein, prüften das angelieferte Material und brachten die Batterien und Wechselrichter in den Keller.

 

Zunächst wurden nun die alten Dachrinnen und Fallrohre demontiert und die neue Rinne und Fallrohre angebracht.

Danach wurden die Dachhalter für die Module angebaut und die Lüftungshauben nicht gekürzt, sondern nach oben versetzt.

 

Zeitgleich wurden die Batterien und der eine Wechselrichter im Keller montiert.

Die Montage der Module und das Verlegen der Kabel erfolgte am nächsten Tag. Es wurde dezent in einem Kanal in einer Hausecke durch das Garagendach bis in den Keller gelegt.

Bereits zwei Tage später,  am Mittwoch früh  fuhren die Dachdecker zur nächsten Baustelle. Gleichzeitig brachte ein Kurier den vermissten zweiten Wechselrichter.

Am Donnerstag, dem 15. Juli wurde das Gerüst wieder abgebaut und abtransportiert.

Bis dahin verlief alles gut.

Anträge – Förderung

vorweg sei gesagt, viele der Erfahrungen habe ich im unbedingt lesenswerten Thread des Photovoltaik-Forums gemacht.

Einspeisung

Am 24. Juni wurde mir bewußt, dass ein Antrag auf Einspeisung gestellt werden muß.

Von SVEA kam bis jetzt keine Aufforderung hierzu.

Also wurde ich aktiv und rief bei Herrn Most (Zählerablesung) an, der mich an Frau Zöll weiterempfahl. Diese teilte mir mit, dass bis heute an unserer Adresse noch kein Antrag eingegangen war.

Also los geht’s. Anmeldung auf www.geoportal-nordhessen.de und erster Versuch einen Antrag zu stellen.

Ob ich die einzelnen Fragen richtig beantwortet habe ??

Einspeisung mit Erzeugungsmessung

Speichersystem im Verbrauchspfad

Am 28. April erhielt ich die Eingangsbestätigung der Anfrage.

Es hat geklappt. Am 6. Juli erhielt ich die Bestätigung mit der Auftragsnummer EN1124, dass der Anschluss der geplanten Erzeugungsanlage mit einer Generatorleistung von 19,88 kWp am hiesigen 0,4 kV- Niederspannungsnetz grundsätzlich unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist.

Marktstammdaten­register

Als erstes habe ich mich am 24.Juni im  Marktstammdatenregister als  Benutzer angemeldet und als Anlagenbetreiber registriert.

Der Eintrag der Anlage (Solar + Speicher) im Register erfolgte ein paar Tage später.  Hilfe gibt es hier.

Elster

Am 27.6. per Email bei meinem Steuerberater angefragt, ob die Abrechnung über die bereits vorhandene StNr erfolgen kann.

Nach einiger Zeit kam nach reiflicher Überlegung die Entscheidung: ich optiere für die Kleinunternehmerlösung und verzichte auf die Erstattung der MWSt. auf den Kaufpreis der Anlage.

Messstellenbetrieb

Vorab:  Solange kein Zähler verbaut ist, müssen die Zählerstände aufgezeichnet werden.

Hier nebenbei ein paar Informationen der SW-Kassel:

In Kassel werden alle Haushalte und Gewerbebetriebe bis 2032 mit modernen bzw. intelligenten Messsystemen ausgestattet. Der Meßstellenbetrieb per neuem Messsysteme kostet ab dem 1.1.2021 für Letztverbraucher 100,-€ (6.000-10.000kWh/a) und für Einspeiser 130,- (15-30 kW)

Quelle: https://netzplusservice.de/fuer-kunden/zaehler/messstellenbetrieb/

Und,  der Verbraucher darf den Meßstellenbetreiber selbst wählen. Ein deutschlandweit agierender MB ist die Fa. Discovergy. Für den Zweirichtungszähler fallen 200,-€/a an Gebühren an. Die Einrichtungsgebühr von 130,- € entfällt.

Es ist zu hinterfragen, ob wirklich erst ein iMS durch den örtlichen Netzbetreiber installiert werden muß oder ich aber gleich bei Discovergy anfrage ?

Ein Rückruf bei meinem Netzbetreiber brachte Ernüchterung. Aktuell, 21. Juni 2021 gibt es in Einzugsgebiet noch kein einziges installiertes intelligentes Messsystem (iMS).

Aber auch ein frei wählbarer Messstellenbetreiber hat keine Chance, eine Messstelle zu installieren. Das zeigen auch die aktuellen Kommentare bei Discovergy.

Auch wenn ich Anfang Juli eine PV-Anlage ans Netz bringe, erhält der Installateur von SVEA beim Netzbetreiber sicher nur eine moderne Messeinrichtung (mME) aber kein intelligentes Messystem (iMS), kein Smart Meter.


Die Anbieter haben mir unisolo jede Hoffnung genommen, dass die Anschaffung der Anlage gefördert werden könnte. Weder Gemeinde, noch Land oder der Bund unterstützen aktuell mit Fördermitteln des Solarausbau.

Förderung KfW440

Der Antrag für eine Säule ist gestellt und ihm wurde stattgegeben.

Förderung öffentliche Infrastruktur

Bein Stöbern im Netz stieß ich auf einen Anbieter, der ein im Rahmen eines Förderprogramm nach dem Windhundverfahren, die Errichtung einer öffentlichen Ladeinfrastruktur unterstützen will. Das Programm sieht vor 80% der benötigten Kosten zu tragen. Wire-Lane bietet an, die restlichen 20% auch zu tragen und kümmert sich um die Vermarktung des Ladestroms.

Wo ist der Haken ?
Wirelane möchte dass ich in einem 6-Jahresvertrag den THG-Quotenverkauf abtrete.

Also habe ich selbst einen Antrag auf Förderung gestellt.

Ich prüfe zudem diese Alternative und wende mich an Andreas Jung und Leo Neiffer zur Konfiguration einer LS Lösung.

Treibhausgasemissionen

Backend zur Abrechnung der Ladevorgänge

Eichrechtskonformität

Wallbox zum Überschußladen

Ziel der Belegung mit einer größeren Modulfläche, war die Idee, den geernteten Strom mittels einer öffenlichen Ladestation selbst zu nutzen, aber auch anderen E-Mobil Fahrern anzubieten.

Das sind zwei Anforderungen, die zunächst nicht vermengt werden dürfen.

Enyaq iV 60

Um den Strom selbst zu nutzen, kann man ein E-Auto fahren. Da passte es gut, das am 24. April der neue Skoda Elektro-SUV bei den Händlern stand.

Am Mittwoch 28. April haben wir eine Probefahrt unternommen und waren begeistert.

Die Bestellung des Enyaq iV 60 erfolgte am 30.4.2021.

Voraussichtlicher Liefertermin ist November.

Nun heißt es abwarten und Tee trinken.

Wallbox

Privat genutzte Ladestationen (WB=Wallbox) müssen auf 11kW pro Ladepunkt begrenzt sein, um in den Genuß der KfW 440 – Förderung in Höhe von 900,-€ /Ladepunkt zu kommen.

Öffentlich angebotenene Ladestationen können über das Programm öffentliche Ladeinfrastruktur zu 80% der Installationskosten gefördert werden.

Wie aber stelle ich sicher, dass nur Solarstrom in den “Tank” kommt?

Überschußladen

Bereits zuvor habe ich klargestellt, dass ich möglichst viel des geernteten Strom selbst nutzen möchte. Da ist es nur sinnvoll, dass ich als Rentner meinen Enyak nur tagsüber lade, wenn die Module Strom produzieren. Eventuell macht es Sinn, den Batteriespeicher zum Laden hinzuzuziehen, wenn kein Haushaltsstrom benötigt wird.

Also muß eine intelligente Lösung her, die die Ladestation mit Überschußstrom versorgt.

Welche Wallbox hat die Eigenschaften, wie

  • Eichrechtskonformität
  • integrierter RFID Leser
  • dynamisches Lastmanagement

SVEA konnte oder wollte mir hier nichts anbieten. Selbst fand ich im Netz keine fertige Lösung, die Überschußladen und öffentliche Aufstellung erlaubt.

Aber ich habe einen pfiffigen Berater gefunden, der mir hofffentlich kurzfristig ein passendes Anbebot unterbreitet, dass (alle) meine Wünsche vereint.

Warten wir’s ab……..

Vor-Ort Termin

Die Anbieter haben alle, bis auf WEGA-Tech (Online-Beratung), einen VorOrt Termin genutzt, um die Gegebenheiten abzuklopfen und beurteilten dabei

  • die Möglichkeiten der Gerüststellung, die Parksituation, die Materiallagerung
  • die Kabelführung und Platzierung von Hauptverteilung, Wechselrichter und Speicher
  • Beschaffenheit der Dachflächen und Unterkonstruktion
  • Abmessungen der Dachfläche und Fenster, Luken, Lüftungsaustritte und Schornstein

Nach kurzer Zeit erhielt ich von allen ein Angebot, diese umfasste die Lieferung und Montage der

  • Solarpaneels
  • Wechselrichter
  • Batterie
  • neue Hauptverteilung
  • Kabelführung mit Mauerdurchbruch
  • neue Regenrinne und Fallrohre
  • Gerüststellung
  • Einrichtung und Anmeldung der Anlage

Nach reiflicher Überlegung und Abwägung der Pros und Contras, entschied ich mich für das Angebot von SVEA und bestellte am 23. April 2021 die Anlage.

Sie besteht aus
– 53 x  Trina Honey M 375W ( LONGi 375Wp )  (19,875 kWp)
– 1x  SolaX X3-Hybrid-10.0-T-D + X3-6.0-T-D  Wechselrichter
–  2x SolaX T-BAT H5.8KWH  +
BMU T-BAT H5.8KWH HV11550 Batterie
– 1x SolaX EPS Box zur Notstromumschaltung

Bedarfsdefinition und Anfrage

Erste Anfrage

Also wurden von diversen Anbietern Angebote eingeholt.

  1. der vom Dachdecker empfohlene lokale Solarteur Enerix,
  2. die WEGA-Tech, die ich über Internet-Werbung fand,
  3. der Platzhirsch aus Kaufungen Energie Systeme Gross (vormals Stiens)
    und wie durch Zufall stieß ich
  4. auf den Kooperationspartner von IKEA, die SVEA Solar

Alle machten mir zunächst Angebote, in denen nur ein Drittel der Dachfläche mit Paneels belegt wurde, um lediglich den Eigenverbrauch abzudecken. Hierin waren sich im Prinzip alle einig.

Nicht nur das dies komisch auf dem Dach aus sah, aber mir kam jetzt schon folgende Überlegung.

Unser Mercedes kam in die Jahre (15 Jahre) und der Tüv wurde zufällig gerade fällig. Der Werkstattmeister machte mich nach Erteilung der Plakette darauf aufmerksam, dass der Motor anfing leicht zu schwitzen, d.h. er begann Öl zu verlieren. Eine notwendige Reparatur würde ca 2.700,- € kosten. Ich sollte mir doch einmal überlegen, ob ich nicht von den aktuellen Fördermitteln des Bundes profitieren möchte. 6000,- vom Bund und mind. 3000,- vom Hersteller. Das war ein Wort.

Zusätzlich sprach mich mein Schwager Jacques an, dass er gerade zur Versorgung seiner Wärmepumpe Solar auf sein Dach bringt. Ja, und unsere Gasheizung ist auch schon über 30 Jahre alt und kann in der nächsten Zeit ausfallen. Daher sprach ich unseren Heizungsfachbetrieb Maurer-Haustechnik an, und fragte, ob ich nicht Platz auf dem Dach für Solarthermie lassen sollte.

Die Antwort verwunderte mich. Er sagte, dass die Installationskosten für Thermie sich in Relation zur Einsparung von Gas nicht rechnen würden. Ich solle lieber ein paar Solarpaneels mehr aufs Dach packen und den Heizkessel zunächst mit Überschußstrom per “Tauchsieder” unterstützen.

Nach Ausfall des Gasgeräts kann man dann auch zusätzlich an den Einbau einer Wärmepumpe denken.

Mehrbedarf für Laden E-Mobil und Heizungsunterstützung

Somit bat ich die Solar-Anbieter, um eine Korrektur der Größe der Anlage. Wenn schon ein Gerüst für 2.500,-€ aufgestellt werden muß, dann lege ich auch gleich die Solarpanneels für weitere potentielle Verbraucher auf’s Dach und habe meine Ruhe.

Gesagt, getan.  Am 30.4.2021 bestellten wir einen Skoda Enyaq iV 60.

Liefertermin ist der November 2021. Am 27.05 2021 durfte ich mich von meinem in 10 Jahren liebgewonnenen Mercedes CLS (meinem Goldstück) trennen. Der Erlös fliesst zusammen mit dem Förderzuschuß in die Finanzierung des somit für 142,-€/Monat auf drei Jahre geleasten E-Autos.

Die Heizung muß noch ein weing durchhalten.

Meine Devise ist: Nicht zu viele Baustellen auf einmal beginnen.

Hessisches Solarkataster

Vorabkalkulation Solarkataster

Wir haben uns zunächst mit folgenden Eckdaten für unser Haus die Flächen aus dem  unter Hessischen Solarkataster ermittelt und erste Rechnungen angestellt.

Adresse Jasminweg 17, 34125 Kassel
Jahresstromverbrauch                          ca. 8.000kWh
(aus dem Mittel der letzten Jahre)
Strompreis (bei Abnahme von 7000kWh/a
=> 26,92 c/kWh brutto incl. Grundpreis)
22,62 c/kWh netto
Dachfläche ca. 72 + 61m²
Ausrichtung Osten, Westen                     Dachneigung 30 °
außerordentliche Verbraucher vorerst, keine geplant

Bei Barzahlung ergibt sich folgendes Ergebniss (Ohne Speicher).

Mit vom System geschätzten Kosten  für  Solarmodule, Wechselrichter und Montage von 25.835 € ergibt es einen Deckungsgrad von 45%,  und abzüglich aller Kosten nach 20 Jahren einen Saldo von +5.965,00 €.  Das ist unterm Strich knapp 6000,-€ Gewinn nach 20 Jahren.

Aber das geht noch besser:

In einem zweiten Versuch, rechnete ich mit Batteriespeicher und einem Elektro-Auto, welches mit Überschußstrom geladen wird.

Hier sieht das Ergebnis ( mit Speicher und EV)  anders aus.

Mit einer geschätzten Fahrleistung von 10.000km/a und einem Batteriespeicher von 16kWh errechnet das System bei Kosten von 32.000 € einen Saldo von knapp 10.000€ nach 20 Jahren.

Wenn jetzt noch der verbleibende Überschußstrom zum Unterstützen von Heizung und Warmwasseraufbereitung genutzt wird, verbessert sich die Sache sogar noch.

Jetzt müssen Angebote her.

Miete, Finanzierung, Kauf ?

Verschiedene Investitionsmodelle

Fotovoltaik kann man heute in diversen Modellen anschaffen.

Es gibt
– Mietangebote für Hardware und Stromerzeugung,
– die Dachfläche kann verpachtet und der erstellte Strom zurückkauft werden
– die Anlage kann per Kredit finanziert oder
– cash bezahlt werden.

Mit einem der bekannteren Solaranlagenvermieter enpal habe ich persönlich gesprochen und wir haben auch ein schönes solarbetriebenes Spielzeughaus bekommen, das meine Tochter zusammengebaut hat (siehe oben).

Es lädt tagsüber und leuchtet nachts. Tolles Beispiel und es funktioniert, 100% Autarkie im Sommer.

Zu einem Vorort Termin ist es aber nicht gekommen.

Denn, nachdem ich die Überlegungen in diesem  Video gesehen habe, entschied ich mich dann für den Kauf einer Anlage.

Solaranlage Jasminweg

Wie alles begann –
oder die tropfende Dachrinne

Alles fing damit an, dass unsere nunmehr über 50 Jahre alte Zinkdachrinne anfing, an mehreren Stellen vorn und hinten zu tropfen.

Ein erstes Angebot eines Dachdeckers brachte uns am 25. Feb 2021 eine schnelle Ernüchterung.  Die Aktion sollte 5.402,45 € kosten.

Davon fielen allein für den Gerüstbau an 2.577,24 € und die Dachrinne schlug im Paket mit lediglich  2.700,- € zu Buche.

Da kam mir Idee,  das Gerüst zu etwas anderem zu nutzen.

Unser Dach mit Fotovoltaik zum Selbstverbrauch zu bestücken.

Kurz nach Kauf des Hauses in 2003 kam mir die Idee zum erstenmal. Mir wurde damals jedoch abgeraten und gesagt, dass das Haus um 90° gedreht werden müßte. Eine damals präferenzierte geförderte Stromeinspeisung (>56 c/kWh) wäre optimal nur mit Süddach zu erzielen.

Das war’s für’s Erste.

Seitdem sind einige Jahre ins Land gegangen.  Vorbei ist heute die Zeit der garantierten Einspeisevergütung von 56 ct/kWh für 20 Jahre ab Inbetriebnahme. Aber es gibt noch einzelne Förderungen, davon dann aber später.

Heute ist es optimal, bereits morgens vom Ostdach und dann noch nachmittags vom Westdach länger und kontinuierlicher Strom zum Eigenverbrauch zu erzeugen.

Ja, zum Eigenverbrauch geht mittlerweile der Trend, um den steigenden Energiekosten einen Riegel vorzuschieben. Darüberhinaus haben die Solarmodule ihre Kapazität mehr als verdoppelt und sind zudem, dank höherer Stückzahlen, günstiger geworden.

Gesagt getan.  Aber wie vorgehen?

Die folgende Geschichte versucht nun festzuhalten, was mir im Beschaffungsprozess so alles eingefallen ist und an was man alles denken sollte. Die Reihenfolge ist nicht ganz chronologisch, aber das macht nichts. Man sollte sich aber alles durch den Kopf gehen lassen und sich dann für die persönlich beste Lösung entscheiden.